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Kasperles Abenteuer DVD 1

60 Min. Spannung und Spaß für die Kleinen zwischen 3 und 7!

7,59 € (keine Versandkosten)

Schlafengehen
Machen Sie aus dem Zubettgehen ein gemütliches Fünfminutenfest, damit Sie acht Stunden Ruhe haben...

Schlafengehen ist in vielen Familien ein alltäglicher Kampf, der beide Seiten bis zur Erschöpfung anstrengt, wobei sich die Kinder am ehesten wieder davon erholen. Hier hilft nur liebevolle Beharrlichkeit, aber darüber (bzw. über den ersten Ansatz dazu) haben wir im Kapitel Konsequenz geschrieben und werden das gelegentlich noch ausführlicher gestalten.

Wollen wir einmal annehmen, bei Ihnen wäre dies nicht (mehr) nötig, dann soll das Zu-Bett-bringen der gemütliche Abschluß des Tages sein, egal ob er aufregend war oder nicht.

Man möge uns verzeihen, wenn wir in diesem Zusammenhang unsere Hunde erwähnen, aber die Parallelen sind zu offensichtlich: Seitdem wir Joker und Aika, zwei Border Collies, ganz bewußt, mit Vorankündigung zum Schlafengehen in ihr Kämmerchen bringen, seitdem sie dann dort ein “Betthupferle” bekommen (wovon wir bei Kindern dringend abraten), jeder anschließend noch ein wenig gekrault wird, seitdem hat die frühere Manie, unbedingt noch einmal raus zu müssen, aufgehört. Sollte trotzdem einer fiepen, wird natürlich nachgesehen, aber das kommt äußerst selten vor.

Warum das plötzlich so gut geht? Hunde sind auch nur Menschen, hätte ich beinahe gesagt. Ein ritualisiertes Einschlafzeremoniell, bei meinen Hunden eben eine Leckerei (keine Süßigkeit!) in Verbindung mit den Streicheleinheiten, also die Verläßlichkeit einer vertrauten und geliebten Handlung, trennt ebenso verläßlich den Tag von der Nacht!

Kinder müssen spätestens abends noch die Gelegenheit haben, wichtige Erlebnisse des Tages loszuwerden, Trost, Verständnis und Aufmunterung erfahren, um entspannt den Tag  hinter sich lassen und unbelastet in den neuen Morgen starten zu können. Lassen Sie Ihr KInd nie unter Tränen einschlafen, die Wahrscheinlichkeit, daß es nachts mit Alpträumen wieder aufwacht, ist sehr groß.

Welches Einschlafzeremoniell Sie bevorzugen muß und wird sich von selbst ergeben.Vielleicht lesen Sie ein paar Minuten vor, singen dem ganz Kleinen noch ein Schlaflied, erzählen aus Ihrer eigenen Kindheit, vielleicht beten Sie mit ihm. Auch technisch können Sie für Rituale sorgen: Sie können zum Beispiel eine LED Tischlampe ans Bett stellen, die das Zimmer in einen bunten Schimmer taucht und nur zum Zubettgehen benutzt wird. Wenn das bunte Licht erlischt ist klar, dass es Zeit zum Schlafen ist. Ihr Kind muß nur das Gefühl haben, daß Sie jetzt (wenigstens jetzt?) nur für es da sind. Diese Minuten gehören nur ihm. Nach manchem mißratenen Tag ist das für die Kleinen ein wahres Fest.

Wenn Sie zwei Kinder mit großem Altersunterschied haben oder wenn sich bei dem gemeinsamen Abendritual Eifersüchteleien zeigen, teilen Sie sich die “Veranstaltung” mit Ihrem Partner abwechselnd auf oder legen Sie sie nacheinander. Nur: Seien Sie beständig, verläßlich. Lieber regelmäßig und kurz, als selten und lang.

Wer so in’s Bett gebracht wird, muß nachts nicht den Weg in’s Elternbett suchen

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