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Kasperles Abenteuer DVD 1

60 Min. Spannung und Spaß für die Kleinen zwischen 3 und 7!

7,59 € (keine Versandkosten)

Gegenseitiges Vertrauen
Schenken Sie Ihren Kindern Vertrauen...

Wer hat sich seinem Gegenüber noch nie so abgesichert: Wort gegen Wort, Vertrauen gegen Vertrauen? Sind Sie hierbei nicht auch schon einmal enttäuscht worden? Und haben es dann eben doch wieder riskiert!

Warum sollten wir unserem Kind nicht den gleichen Vertrauenskredit einräumen, wie irgend welchen Erwachsenen? Natürlich kann man an ein dreijähriges Kind nicht die gleichen Maßstäbe legen, wie an einen Jugendlichen oder den Lebenspartner. Aber wir müssen es behutsam darauf hinführen, daß wir uns auf sein Wort verlassen können möchten.

Seien Sie vorsichtig mit angeblichen Lebensweisheiten, wie: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.” Für unser Kind im Vorschulalter kann dieser Satz die fatale Konsequenz haben, daß es jetzt glaubt, das Vertrauen der Eltern so schnell verlieren zu können.

Handeln Sie lieber - in Maßen - nach dem Wortlaut eines Mannes, der die jüngere Geschichte maßgeblich mit beeinflußt hat: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Auf unsere Zwecke bezogen soll das heißen, daß Sie an Ihr Kindergarten-Kind keine unlösbaren Aufgaben stellen, sondern altersgerechte Anforderungen erheben. Und Kontrolle deshalb, weil wir solche Abläufe üben können: Ich verlasse mich darauf, daß du nicht mit schmutzigen Schuhen aus dem Garten in’s Wohnzimmer läufst. Sagen Sie so etwas am Anfang nur, wenn Sie, auf der Terrasse sitzend, diese Absprache auch überwachen können.

Wenn sich das Kind den Spielkameraden oder Geschwistern ein Spielzeug wegnimmt, können wir vom Zweijährigen noch nicht, vom Fünfjährigen sehr wohl verlangen, daß es zugibt, das Spielzeug genommen zu haben. Geht z.B. versehentlich eine Fensterscheibe zu Bruch, ist es auch vom Vorschulkind zu viel verlangt, daß es auf der Stelle seine Schuld bekennt, wenn die Eltern in solchen Fällen mit Schreien oder gar Schlägen reagieren.

Eine ruhige Klärung des Sachverhaltes (ob nur die Scheibe, oder vielleicht auch die Vase dahinter zerbrochen ist, ob sich jemand an den Splittern verletzt hat) und die Darstellung der Konsequenzen (ein Schaden von 100 Euro, den die Eltern tragen müssen und natürlich die Konsequenz, daß der Verursacher einen Teil des Taschengeldes der nächsten zwei Wochen dazu beisteuern muß) zeigen dem “Übeltäter”, daß es gar nicht nötig ist zu lügen, Probleme lassen sich anderweitig viel besser lösen.

Wenn Sie sich bisher “falsch” im obigen Sinne verhalten haben, können Sie natürlich noch immer umschwenken, wenn auch nicht so einfach - aber es geht und es lohnt sich!

Aber das ist natürlich nur die eine Seite: Sie müssen Ihrem Kind gegenüber die gleiche Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit an den Tag legen, wie Sie es Ihrerseits verlangen.

Und vergessen Sie nicht: Kinder haben meist ein unverfälschtes, sensibles Gespür für die Aufrichtigkeit der Erwachsenen! Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten wollen. Für SIE gilt uneingeschränkt : Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...!

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